„Ich schrieb verhältnismäßig viel.“ – Eine erste Auswertung

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Die erste Auswertung

PostausgangWie schon angekündigt, habe ich mich mit der detaillierten Auflistung von erhaltener und versandter Post von Philipp Weinheimer beschäftigt. Er schrieb zwischen 1940 bis März 1945 insgesamt 14591)Philipp Weinheimer schrieb schon auf der ersten Seite des Postausgangs: „Ich schrieb verhältnismäßig viel. Zuerst im R.A.D. in Dahnen (Eifel)“, S. 70. Das dauerte sich auch nach Dahnen weiter fort: Er schrieb durchschnittlich knapp eine Karte, Briefe oder ähnliches pro Tag, sofern man die Dauer der fehlenden Einträge und Urlaube in Ockenheim nicht mitzählt. an Karten und Briefen (auch wenigen Telegrammen) und erhielt 714 an Briefen, Karten, Päckchen, Telegrammen und auch Zeitungen2)Zwei von der NSDAP, eine nicht näher genannte von Fr. Bierschenk aus Ockenheim..

Die geschrieben Post besteht vor allem aus den 817 Briefe (56,4% 3)Die Prozentangaben sind immer auf die zweite Nachkommastelle gerundet. ) und 635 Karten (43,5%), die erhaltene aus 495 Briefen (69,33%), 159 Karten (22,27%) und 60 Päckchen (8,4%). Er erhielt also rund die Hälfte an Post wie er schrieb.

Während er so gut wie nie während seiner Heimaturlaubsaufenthalte Post schrieb und erhielt (eine Ausnahme) gibt es noch ein paar weitere Lücken bei den Aufzeichnungen, die insbesondere das Jahr 1942 betreffen und die restliche Kriegszeit ab dem März 1945. Durch das Tagebuch, das er 1942 in einem Kalender führte, lässt sich der Briefverkehr vom 11. Mai bis 15. Juli 1942 rekonstruieren.

 

Zur Auswertung

Kladde_außenDie Auswertung ist zunächst nur reine Statistik – und ich weiß nicht, ob ich mehr dazu überhaupt veröffentlichen kann. Nicht wegen des rheinland-pfälzischen Archivrechtes – 1940-1945 ist mehr als 60 Jahre vorbei – , sondern viel mehr der Sinnhaftigkeit von Namensauflistungen wegen. Ein einziger Brief ist erhalten; einen Briefverkehr anhand von Briefen und Aufzeichnungen zu rekonstruieren ist inhaltlich nicht möglich. Gut, ich kann den Schriftverkehr zwischen Ph. Weinheimer und beispielsweise seinen Eltern datumsgenau sortieren, aber ich glaube nicht, das es viel bringt; der Kontakt zwischen ihnen war nicht abgebrochen und war unregelmäßig. Auswerten werde ich aber trotzdem – in der Hoffnung, dass sich doch Unregelmäßigkeiten ergeben, denen ich auf den Grund gehen kann. Mit einem Soldaten aus Wiesbaden-Igstadt hatte er noch 1957 Kontakt. Vielleicht habe ich Glück und die Dame, die heute das Haus bewohnt, ist eine Nachkomme von ihm und besitzt Briefe von meinem Opa. Ansonsten bleibt es bei dieser Auswertung.

Die Auflistung

Im Folgenden habe ich die erhaltene und geschriebene Post nach seinen in „Posteingang“ und „Postausgang“ genannten Stationen 4)Und mit Hilfe von „Wo war ich 1940-1945“ in der Kladde auf den Seiten 50-52. aufgeteilt:

R.A.D. Dahnen (2. bis 30. Oktober 1940)
  • Erhalten (7 Karten, 17 Briefe, 4 Päckchen)
  • Geschrieben: 65 (33 Karten, 32 Briefe) (= 4,46% von allen, 2,32 Geschriebenes pro Tag)
R.A.D. Koblenz (in der Generalstabswache) (1. November bis 8. Dezember 1940)
  • Erhalten: 54 (Darunter 2 Päckchen. Karten und Briefe wurden hier nicht unterschiedlich gekennzeichnet)
  • Geschrieben: 93 (52 Karten, 41 Briefe) (= 6,37% von allen, 2,45 Geschriebenes pro Tag)
Kesfeld (9. Dezember 1940 bis 30. Januar 19415)Zum 31. Januar 1941 wurde er aus dem R.A.D. entlassen.) )
  • Erhalten: (24 Karten, 33 Briefe, 13 Päckchen, 2 nicht weiter genannte Arten)
  • Geschrieben: 97 (48 Karten, 49 Briefe) (= 6,65% von allen, 1,54 Geschriebenes pro Tag)
Ockenheim [Urlaub?] (31. Januar bis 4. Februar 1941)
  • Keine Post erhalten und geschrieben
A.E.A. [Artillerie-Ersatzabteilung] 179 Koblenz-Pfaffendorf (8. Februar bis 28. Juni 19416)Zwischen dem 3. und 5. April 1941 lebte er bei den Brüder Kohns in der Grabenstraße 60, Ochtendung.)
  • Erhalten: 108 (37 Karten, 57 Briefe, 14 Päckchen)
  • Geschrieben: 174 (106 Karten, 68 Briefe) (= 11,93% von allen, 1,24 Geschriebenes pro Tag)
A.E.A. 179 Verdun (29. Juni bis 18. Juli 1941)
  • Keine Post erhalten und geschrieben
Ockenheim (in Urlaub) (18. Juli bis 2. August 1941)
  • Keine Post erhalten und geschrieben
A.E.A. 179 Verdun (3. August bis 27. November 19417)Am 3. August und 5. Oktober 1941 in Paris.)
  • Erhalten: 101 (14 Karten, 76 Briefe, 11 Päckchen)
  • Geschrieben: 130 (17 Karten, 113 Briefe) (= 5,76% von allen, 1,33 Geschriebenes pro Tag)
Ockenheim (in Urlaub) (28. November bis 13. Dezember 1941)
  • Keine Post erhalten und geschrieben
Verdun (14. Dezember 1941 bis 12. Januar 19428)Am 25. Dezember 1941 „im Stall“ als „Stallwachhaltender“.)
  • Erhalten:  (11 Karten, 21 Briefe, 5 Päckchen)
  • Geschrieben: 81 (48 Karten, 33 Briefe) (= % von allen, 2,89 Geschriebenes pro Tag)

[Zwischen 12. Januar und 10. Oktober 1942 fehlen die Einträge sowohl im Postausgang, im Posteingang sogar bis 30. Oktober 1942. Eventuell finden sich für diese Zeitspanne Aufzeichnungen im Kalender 1942.]

Nancy (12. bis 13. Januar 1942)
  • Eintragungen fehlen
St. Wendel (14. bis 31. Januar 1942)
  • Eintragungen fehlen
Transport St. Wendel nach Ostpreußen (1. bis 4. Februar 1942)
  • Eintragungen fehlen
Schilino (4. bis 12. Februar 19429)Während dieser Tage lebte er bei „Bauer Hermann Pausat, Schillau (Ostpreussen), Ortsteil Billen“,)
  • Eintragungen fehlen
St. Petersburg (an der Front) (12. Februar bis 18. Juli 194210)Einträge anhand des Tagebuchs von 1942 für den Zeitraum vom 11. Mai bis 15. Juli 1942.)
  • Erhalten: 53 (8 Karten, 20 Briefe, 23 Päckchen11)Philipp Weinheimer wurde am 12. Juni 1942 volljährig, was die Päckchenflut im Juni erklärt., 2 Zeitschriften „Thorn)
  • Geschrieben: 46 (17 Karten, 29 Briefe)
St. Petersburg (auf dem Hauptverbandsplatz) (18. bis 24. Juli 1942)
  • Eintragungen fehlen
Narwa (im Luftwaffenortslazarett) (25. bis 30. Juli 1942)
  • Eintragungen fehlen
Giżycko (im Lazarett) (1. August bis 20. September 1942)
  • Eintragungen fehlen
Giżycko (im Urlaub) (20. September bis 20. Oktober 1942)
  • Eintragungen fehlen
Giżycko (im Lazarett) (20. bis 24. Oktober 1942)
  • Erhalten: Eintragungen fehlen
  • Geschrieben: 18 (14 Karten, 4 Briefe)
Lüneburg (im Reservelazarett) (25. Oktober bis 17. November 1942)
  • Erhalten: 27 (4 Karten, 22 Briefe, 1 Päckchen)
  • Geschrieben: 34 (14 Karten, 20 Briefe)
Ingelheim (im Reservelazarett) (17. November 1942 bis 22. Juni 194312)Zwischen dem 8. Dezember 1942 und dem 1. Mai 1943 sind keine erhaltenen Briefe verzeichnet.)
  • Erhalten: keine13)„Ingelheim“ steht zwar in der Kladde, aber es sind keine aufgelistet. Möglicherweise war hier im Gegensatz zum Lazarett in Bingen ein Besuch möglich.
  • Geschrieben: 71 (37 Karten , 34 Brief )
Bartoszyce(?) (in Genesungsurlaub) (23. Juni bis 20. Juli 1943)
  • Erhalten: Eintragungen fehlen
  • Geschrieben: 9 (4 Karten, 5 Briefe)
Bartoszyce (G.E.B. 44) (21. Juli bis 28. Juli 1943)
  • Eintragungen fehlen
Bartoszyce (in Arbeitsurlaub) (28. Juli bis 15. August 1943)
  • Eintragungen fehlen
Bartoszyce (G.E.B. 44) (15. August bis 25. September 1943)
  • Erhalten: 43 (11 Karten, 31 Briefe, eine Zeitung14)Am 24. September 1943 erhielt Philipp Weinheimer eine Zeitung von Fr. Bierschenk aus Ockenheim.)
  • Geschrieben: 64 (23 Karten, 42 Briefe)
Bartoszyce (in Arbeitsurlaub) (26. September bis 14. Oktober 1943)
  • Erhalten: 615)Alle sechs erhielt er am 13. Oktober 1943. (2 Karten, 4 Briefe)
  • Geschrieben: nichts
Bagrationowsk (U-Lehrgang) (15. Oktober bis 27. November 1943)
  • Erhalten: 31 (4 Karten, 25, Briefe, 2 Päckchen)
  • Geschrieben: 52 (15 Karten, 37 Briefe)
Bartoszyce (G.E.B. 44) (27. November 1943)
  • Erhalten: nichts
  • Geschrieben: 5 (1 Karte, 4 Briefe)
Bartoszyce(?) (in Jahresurlaub) (28. November bis 17. Dezember 1943)
  • Erhalten: (1 Brief)
  • Geschrieben: nichts
Bartoszyce (G.E.B. 44) (17. bis 23. Dezember 1943)
  • Erhalten: (3 Karten, 9 Briefe)
  • Geschrieben: 29 (24 Karten, 5 Briefe)
Olsztyn (24. bis 27. Dezember 1943)
  • Erhalten: nichts
  • Geschrieben: 5 (4 Briefe, 1 Telegramm)
Unbekannt [Weg Olsztyn nach St. Petersburg?] (28. bis 31. Dezember 1943)
  • Eintragungen fehlen
St. Petersburg (an der Front) (1. bis 18. Januar 1944)
  • Erhalten: 1 (1 Karte)
  • Geschrieben: 35 (21 Karten, 14 Briefe)
Riga (auf Hauptverbandsplatz und Feldlazarett) (19. Januar bis 8. Februar 194416)Am 8. Februar 1944 mit der „Ju 52“ nach Kaliningrad ausgeflogen. Weiterer Weg nach Stollberg unbekannt. Am 30. Januar 1944 „von Kbg.“. In der Übersicht seiner Stationen vermerkt Philipp Weinheimer aber, er sei am 8. Februar 1944 von Riga nach Kaliningrad ausgeflogen.)
  • Erhalten: nichts
  • Geschrieben: 2 (1 Karte, 1 Brief)
Stollberg im Erzgebirge (in Reservelazarett) (9. Februar bis 5. März 1944)
  • Erhalten: 21 (1 Karte, 16, Briefe, 3 Päckchen, 1 Telegramm)
  • Geschrieben: 39 (12 Karten, 27 Briefe)
Bingen (im Reservelazarett) (6. März bis 19. April 1944, 4. Mai 1944)
  • Erhalten: 39 (5 Karten, 34 Briefe)
  • Geschrieben: 28 (16 Karten, 12 Briefe)
Ockenheim(?) (in Genesungsurlaub) (20. April bis 4. Mai 1944)
  • Keine Post erhalten und geschrieben
Bartoszyce (im Ersatzbataillon) (5. bis 28. Mai 1944)
  • Erhalten: 21 (2 Karten, 18 Briefe, 1 Päckchen)
  • Geschrieben: 41 (16 Karten, 25 Briefe)
Bartoszyce (in Abstellurlaub) (29. Mai bis 16. Juni 1944)
  • Erhalten: nichts
  • Summe der geschrieben Post: 8 (6 Karten, 2 Briefe)
Bartoszyce (im Ersatzbataillon) (17. bis 20. Juni 194417)Für den 17. Juni 1944 ist im Kriegstagebuch ein „Passierschein“ für ein dreiköpfiges „Marsch-Komp. G.E.B. 44“ bei gelegt, zu dem auch Philipp Weinheimer gehörte: „Der Gefr. Weinheimer, Gefr. Vogt, Stgfr. Pengert befindet[!, da Vordruck] sich auf dem Wege zum Bahnhof.“ Es unterschrieb Oberleunant und „Kp.-Chef“ Heinrich.)
  • Erhalten: 6 (2 Karten, 4 Briefe)
  • Geschrieben: 15 (11 Karten, 4 Briefe)
St. Petersburg (an der Front) (23. Juni bis 24. Juli 1944)
  • Erhalten: 21 (19 Briefe, 2 Zeitungen der NSDAP)
  • Geschrieben: 78 (22 Karten, 56 Briefe)
Hapsala (im Kriegslazarett) (25. Juli bis 6. August 1944)
  • Erhalten: nichts
  • Summe der geschrieben Post: 1 (1 Brief)
Bad Kösen (im Reservelazarett) (6. August bis 10. September 1944)
  • Erhalten: 30 (2 Karten, 27 Briefe, 1 Päckchen)
  • Geschrieben: 40 (15 Karten, 25 Briefe18)Ein Brief vom vermutlich 6. August an seine Eltern ist erhalten geblieben.)
Ingelheim (im Reservelazarett) (11. September 1944)
  • Erhalten: nichts
  • Geschrieben: 40 (16 Karten, 24 Briefe)
Rüdesheim (im Reservelazarett) (12. bis 16. September 1944)
  • Keine Post erhalten und geschrieben
Ockenheim(?)(in Urlaub) (17. September 1944)
  • Erhalten: 3 (3 Briefe (Paula, Liesel Weis, Walter))
  • Geschrieben: 3 (1 Karte, 2 Briefe)
Kiedrich (im Reservelazarett) (17. bis 23. September 1944)
  • Erhalten: nichts
  • Summe der geschrieben Post: 4 (1 Karte, 3 Briefe)
Lazarettzug (24. bis 25. September 1944)
  • Keine Post erhalten und geschrieben
Plauen (im Reservelazarett, Centralhalle) (25. September 1944 bis 19. April 194519)Die letzte eingetragene, versendete Post datiert vom 3. März 1945, die letzte erhaltene Post am 1. März 1945. Am ersten Weihnachtsfeiertage lebte Philipp Weinheimer bei „Familie Albin Münnich, Jößnitz i. Vogtland über Plauen i. V.“. Am 18. November 1944 war er in Ockenheim (wegen dem Hochzeitstag seiner Eltern?).)
  • Erhalten: 111 (10 Karten, 97 Briefe, 3 Päckchen, 1 Telegramm)
  • Summe der geschrieben Post: 210 (74 Karten, 130 Briefe, 6 Telegramme)

In der Kladde liegt auch ein DIN A6-großer Zettel für die Zeit zwischen dem 8. Januar und dem 16. März 1945 mit insgesamt 33 Namen. Unklar bleibt, ob es sich um versendete oder empfangene Post handelt. Als Art wird „M“ angegeben.

Grünbach (im Reservelazarett) (20. April bis 10. Juni 1945)
  • Eintragungen fehlen
Plauen (im Kriegsgefangenenlager) (11. bis 14. Juni 1945)
  • Eintragungen fehlen
Erfurt (15. bis 17. Juni 1945)
  • Eintragungen fehlen
„wieder daheim“ (ab 18. Juni 1945)

[Ende der Eintragungen.]

Bildnachweis:

Anmerkungen:

References   [ + ]

1. Philipp Weinheimer schrieb schon auf der ersten Seite des Postausgangs: „Ich schrieb verhältnismäßig viel. Zuerst im R.A.D. in Dahnen (Eifel)“, S. 70. Das dauerte sich auch nach Dahnen weiter fort: Er schrieb durchschnittlich knapp eine Karte, Briefe oder ähnliches pro Tag, sofern man die Dauer der fehlenden Einträge und Urlaube in Ockenheim nicht mitzählt.
2. Zwei von der NSDAP, eine nicht näher genannte von Fr. Bierschenk aus Ockenheim.
3. Die Prozentangaben sind immer auf die zweite Nachkommastelle gerundet.
4. Und mit Hilfe von „Wo war ich 1940-1945“ in der Kladde auf den Seiten 50-52.
5. Zum 31. Januar 1941 wurde er aus dem R.A.D. entlassen.
6. Zwischen dem 3. und 5. April 1941 lebte er bei den Brüder Kohns in der Grabenstraße 60, Ochtendung.
7. Am 3. August und 5. Oktober 1941 in Paris.
8. Am 25. Dezember 1941 „im Stall“ als „Stallwachhaltender“.
9. Während dieser Tage lebte er bei „Bauer Hermann Pausat, Schillau (Ostpreussen), Ortsteil Billen“,
10. Einträge anhand des Tagebuchs von 1942 für den Zeitraum vom 11. Mai bis 15. Juli 1942.
11. Philipp Weinheimer wurde am 12. Juni 1942 volljährig, was die Päckchenflut im Juni erklärt.
12. Zwischen dem 8. Dezember 1942 und dem 1. Mai 1943 sind keine erhaltenen Briefe verzeichnet.
13. „Ingelheim“ steht zwar in der Kladde, aber es sind keine aufgelistet. Möglicherweise war hier im Gegensatz zum Lazarett in Bingen ein Besuch möglich.
14. Am 24. September 1943 erhielt Philipp Weinheimer eine Zeitung von Fr. Bierschenk aus Ockenheim.
15. Alle sechs erhielt er am 13. Oktober 1943.
16. Am 8. Februar 1944 mit der „Ju 52“ nach Kaliningrad ausgeflogen. Weiterer Weg nach Stollberg unbekannt. Am 30. Januar 1944 „von Kbg.“. In der Übersicht seiner Stationen vermerkt Philipp Weinheimer aber, er sei am 8. Februar 1944 von Riga nach Kaliningrad ausgeflogen.
17. Für den 17. Juni 1944 ist im Kriegstagebuch ein „Passierschein“ für ein dreiköpfiges „Marsch-Komp. G.E.B. 44“ bei gelegt, zu dem auch Philipp Weinheimer gehörte: „Der Gefr. Weinheimer, Gefr. Vogt, Stgfr. Pengert befindet[!, da Vordruck] sich auf dem Wege zum Bahnhof.“ Es unterschrieb Oberleunant und „Kp.-Chef“ Heinrich.
18. Ein Brief vom vermutlich 6. August an seine Eltern ist erhalten geblieben.
19. Die letzte eingetragene, versendete Post datiert vom 3. März 1945, die letzte erhaltene Post am 1. März 1945. Am ersten Weihnachtsfeiertage lebte Philipp Weinheimer bei „Familie Albin Münnich, Jößnitz i. Vogtland über Plauen i. V.“. Am 18. November 1944 war er in Ockenheim (wegen dem Hochzeitstag seiner Eltern?).

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