Die Tugendethik Hildegards von Bingen

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Zusammenfassung des Vortrags von Prof. Dr. Stephan Ernst, Würzburg: Die Tugendethik Hildegards von Bingen im Kontext ihrer Zeit – Ein Vergleich mit der Konzeption des Radulfus Ardens (28.02.2013) auf dem Hildegard-Symposium 2012 im Erbacher Hof, Mainz. Die antike und die christliche Tugendlehre Bis in das 12. Jahrhundert existierte nur die antike Tugendlehre mit den vier […]

Heinrich von Ockenheim, der Kreuzfahrer

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Auch als Wilhelm, Graf von Jülich während des fünften Kreuzzuges in Ägypten starb, war Heinrich von Ockenheim an seiner Seite – wie auch Heinrich, Graf von Sayn-Wittgenstein, und Theoderich von Isenburg. In Anbetracht des 1215 endenden Waffenstillstandes in den Kreuzfahrerstaaten, rief Papst Innozenz III. bereits im Frühjahr des Jahres 1213 in seiner Bulle „Quia maior“ zum erneuten […]

Zum Ockenheimer Rod

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Dass Nikolaus Kirsch-Puricelli hinter „Ockenheimer Rod“ (ein ovales Gebiet im Nordosten des Ingelheimer Wald) einen Lesefehler (Ockenheim => Otterberg) vermutete1)Vgl. Erckmann, Gottfried: Der Binger Wald. Bingen: Pennrich 1930. S.44. Pfalz-Simmern setzte sich aus Ockenheimer Rod, Wäldchen „auf Reipoltskirch“, Erbacher Wald und Spitalkopf zusammen. führte ich schon vor ein paar Wochen aus. Warum ich einen Lesefehler […]

Der Angelbaum in Ockenheim

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Hessisches Urkundenbuch III, S. 385-386, #12941)Vor dem Ockenheimer Schultheißen Peter, Marschall des Ockenheimer Burgherrs (zu dieser Zeit vermutlich Emmerich von Ockenheim) und den Schöffen Heinrich Wingerter, Betholf Keßeler, Peter Schweiz und Peter Schellenberger machen die Binger Bürger, Meister Conrad Glesir dessen Sohn ihren Ewigzins an Herrn Johann, genannt Boltz von Frankfurt, öffentlich bekannt. Für den Ewigzins über […]

Die Ordnung „Vn der dinstknechte wegen“ von 1421

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Vor einer Zeit habe ich hier und im Gemeinschaftsblog „Mittelalter“ über ein Urkundenregest von 1422 über freigelassene Weberknechte gebloggt. Klaus Graf und Jean-Dominique Delle Luche machten mich auf die Einheitsbewegung der Handwerksgesellen auf der Walz im Spätmittelalter aufmerksam, dem ich in den letzten Wochen nachgegangen bin: Matheus bezeichnet die Gesellenwanderung im 15. Jahrhundert als „unruhiges […]

Grafschaft Sponheim um 1420

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Nachdem Gräfin Elisabeth von Sponheim-Kreuznach 1417 kinderlos starb, erlosch die Linie Kreuznach und damit die so genannte „Vordere Grafschaft“ Sponheims, die die Städte und Ämter Kirchberg, Koppenstein, Kreuznach und Naumburg umfasst hatte. Ein Fünftel des Besitzes ging als „kurpfälzisches Erbfünftel“ an Ludwig III. von der Pfalz, der Rest an die andere Linie, d.h. an Ludwig […]

Schloß Ockenheim

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Vorgestern wurde auf dem Archivtag 2014 in Magdeburg das Archivportal-D gelauncht, das sowohl die Kontaktdaten deutscher Archive als auch von diesen eingereichte Digitalisate sammelt – beides allerdings auf Initiative des jeweiligen Archivs. „Ockenheim“ in die Suchzeile eingegeben werden 45 Digitalisate des Mainzer Stadtarchivs, zehn des baden-württembergischen Landesarchivs (davon neun aus dem Staatsarchiv Ludwigsburg), zwei des […]

Ockenheim am Geleitweg Mainz-Trier

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Der in dem Flurverzeichnis von 1831 noch eingetragene Handelsweg („Geleitstraße“) wird in den Jahren 1331 und 1338 urkundenlastig: Am 29. Juni und 31. Juli 1331 sowie am 28. Oktober und 4. November 1338. Am 29. Juni 1331 legen der Erzbischof von Mainz, der Erzbischof von Trier und die beiden Brüder Simon und Johann, Grafen von […]

Kloster Rupertsbergs Besitzungen in Ockenheim

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Vor kurzer Zeit reichte ich meine Bachelorarbeit zur Geschichte des Klosters Rupertsbergs ein, »Kloster Rupertsberg 1150-1300. „Von ‚Wiza‘ und ‚Apfla‘ über die Nahe bis zur ‚Elra’“«, hier veröffentlicht:. Die Erforschung des von Hildegard von Bingen gegründeten Klosters ist sehr spärlich. Das Güterverzeichnis ist nur bis 1220 editiert1)Vgl. Mittelrheinisches Urkundenbuch II, S. 365-391, Nr. 14. bzw. bis […]

Mittelalterliche Pfarrgeschichte – eine erste Bilanz

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Die heutige Ockenheimer Pfarrkirche, gut erkennbar an ihrer gelben Farbe, wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Im Mittelalter befand sie sich auf dem heutigen Friedhof. Da sich an dieser Stelle mehrere römische Straßen kreuzten, liegt die Vermutung nahe, dass dort zuvor ein römischer Tempel stand, der zu einer Kapelle oder Kirche umfunktioniert […]