Die Tugendethik Hildegards von Bingen

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Zusammenfassung des Vortrags von Prof. Dr. Stephan Ernst, Würzburg: Die Tugendethik Hildegards von Bingen im Kontext ihrer Zeit – Ein Vergleich mit der Konzeption des Radulfus Ardens (28.02.2013) auf dem Hildegard-Symposium 2012 im Erbacher Hof, Mainz. Die antike und die christliche Tugendlehre Bis in das 12. Jahrhundert existierte nur die antike Tugendlehre mit den vier […]

Wüstungen

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Wüstungen, d.h. ehemalige Siedlungen, gibt es zuhauf. Die Lage der meisten lässt sich durch noch heutige Flurnamen rekonstruieren oder durch den Ort, den der Name der Wüstung beschreibt. Für meine Abschlussarbeit über Kloster Rupertsberg habe ich eine Reihe von Wüstungen lokalisieren können. Bis auf vier: Wiseloh, Scrinne, Egeseberg und Burgestat.

Der Sängerwettstreit auf der Wartburg des Westens

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Um es gleich vorweg zu nehmen: Gekauft. Er war gekauft, dieser selbst ernannte Sängerwettstreit am 7. August 1949. Dass die Ebernburg im Naheland mit ihrer von Martin Schmidt erhaltenen Umschreibung im Veranstaltungstitel genannt wird, verdeutlicht die Intention der Veranstalter: Sie wollten an den fabelhaften Sängerstreit auf der Wartburg anknüpfen, seine Stimmung erzeugen…. nun, so ganz […]

„Diese kleine Mühe bedarf doch wirklich nicht in jedem Jahre derart vieler Ermahnungen“

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Nachdem der zunächst von den alliierten Besatzungsmächten wegen seiner kulturpolitischen Verwicklung im nationalsozialistisch regierten Deutschland verbotene Deutsche Sängerbund am 10. Juli 1949 wiedergegründet wurde (1952 konnte die Löschung aus dem Vereinsregister rückgängig gemacht werden und der neue Vereine im alten aufgehen) bestand bereits der Sängerbund des Kreises Bingen. Nach einer vorbereitenenden Gründungsveranstaltung am 19. Dezember 1948 von […]

Heinrich von Ockenheim, der Kreuzfahrer

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Auch als Wilhelm, Graf von Jülich während des fünften Kreuzzuges in Ägypten starb, war Heinrich von Ockenheim an seiner Seite – wie auch Heinrich, Graf von Sayn-Wittgenstein, und Theoderich von Isenburg. In Anbetracht des 1215 endenden Waffenstillstandes in den Kreuzfahrerstaaten, rief Papst Innozenz III. bereits im Frühjahr des Jahres 1213 in seiner Bulle „Quia maior“ zum erneuten […]

Sozialdarwinismus beim Deutschen Sängerfest in Nürnberg 1861

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Vom 21. Bis 24. Juli 1861 fand mit dem Deutschen Sängerfest in Nürnberg das erste große Nationalfest der Nach-Reaktionsära an. Die Woge der überschwänglichen Begeisterung, auf der dieses Fest trieb, wurde vor allem von der vermeintlichen französischen Annexionspolitik dieser Zeit angefacht1)Ein kleiner Exkurs: 1858 versprach der Ministerpräsident des Königreiches Sardinien, Camillo Benso von Cavour, dem […]

Zum Ockenheimer Rod

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Dass Nikolaus Kirsch-Puricelli hinter „Ockenheimer Rod“ (ein ovales Gebiet im Nordosten des Ingelheimer Wald) einen Lesefehler (Ockenheim => Otterberg) vermutete1)Vgl. Erckmann, Gottfried: Der Binger Wald. Bingen: Pennrich 1930. S.44. Pfalz-Simmern setzte sich aus Ockenheimer Rod, Wäldchen „auf Reipoltskirch“, Erbacher Wald und Spitalkopf zusammen. führte ich schon vor ein paar Wochen aus. Warum ich einen Lesefehler […]

Der Angelbaum in Ockenheim

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Hessisches Urkundenbuch III, S. 385-386, #12941)Vor dem Ockenheimer Schultheißen Peter, Marschall des Ockenheimer Burgherrs (zu dieser Zeit vermutlich Emmerich von Ockenheim) und den Schöffen Heinrich Wingerter, Betholf Keßeler, Peter Schweiz und Peter Schellenberger machen die Binger Bürger, Meister Conrad Glesir dessen Sohn ihren Ewigzins an Herrn Johann, genannt Boltz von Frankfurt, öffentlich bekannt. Für den Ewigzins über […]

Die Ordnung „Vn der dinstknechte wegen“ von 1421

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Vor einer Zeit habe ich hier und im Gemeinschaftsblog „Mittelalter“ über ein Urkundenregest von 1422 über freigelassene Weberknechte gebloggt. Klaus Graf und Jean-Dominique Delle Luche machten mich auf die Einheitsbewegung der Handwerksgesellen auf der Walz im Spätmittelalter aufmerksam, dem ich in den letzten Wochen nachgegangen bin: Matheus bezeichnet die Gesellenwanderung im 15. Jahrhundert als „unruhiges […]

Das Ockenheimer Roth im Binger Wald

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Ein Distrikt des Binger Waldes nennt sich Ockenheimer Rod/Roth. Gottfried Erckmann beschreibt den Bereich in seinem 1930 erschienen Buch über den Binger Wald auf mehreren Seiten. 1)Vgl. Erckmann, Gottfried: Der Binger Wald. Bingen: Pennrich 1930. S.44-53, 60. URL: http://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/979651 (Letzter Zugriff: 02.02.15). So auf Seite 44: »Das Ockenheimer Rod schneidet aus dem Ingelheimer Wald die Nordostecke […]